Was ist ein Zahnimplantat?
Es ist bekannt, dass ein
gepflegtes und gesundes Gebiss für Ästhetik und
Lebensqualität steht und dass der Zustand unserer
Zähne nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unsere
Lebensfreude und unser Selbstwertgefühl beeinflusst. Keine
Frage: Schöne
und gesunde Zähne sind häufig ein Garantie
für beruflichen und privaten Erfolg, da Menschen mit
schönen gepflegten Zähnen wirken
sympathisch und attraktiv!
Die Ursachen für
Zahnverlust sind meist vielfältig (Karies, Parodontose,
Unfälle). Entstehende Zahnlücken – ob
groß oder klein – sollten möglichst
schnell geschlossen werden.
Durch die
rasante Entwicklung und Forschung in der Zahnmedizin muss
heute der Verlust von Zähnen kein Handycap mehr sein.
Zahnimplantate sind in der Regel die beste Lösung, wenn es
darum geht einen ästhetisch und funktionell hochwertigen Zahnersatz zu
erzielen. Die klassischen Behandlungsmethoden sind häufig mit
unangenehmen Nachteilen verbunden.
Implantate sind
künstliche Zahnwurzeln aus reinem bzw. hochreinem
Titan oder Zirkonium, das wie körpereigenes Gewebe angenommen
wird.
Allergische
Reaktionen sind nicht bekannt.
Zahnimplantate
werden als künstliche
Zahnwurzeln
meist fast ohne Wunde in den Kieferknochen
eingesetzt. Auf das Implantat kommt der eigentliche Zahn (Krone/n,
Brücke/n), der meist aus Keramik hergestellt ist und in Form
und
Farbe den eigenen Zähnen angepasst wird.
Ein Unterschied zu natürlichen Zähnen ist in den
kosmetisch relevanten Bereichen nicht feststellbar.
Implantate haben in den meisten Fällen die Form einer
Schraube,
seltener die eines Zylinders. Länge und Durchmesser eines
Implantates
variieren je nach geplantem Einsatz und der klinischen Situation des
Patienten.
Man unterscheidet ein-
und zweitteilige Implantate (Das obenstehende
Bild zeigt ein sogenanntes zweiteiliges Implantat). Ein
einteiliges
Implantat besteht aus nur einem Stück und ragt
während der Einheilphase in die Mundhöhle hinein.
Zweiteilige Implantate werden öfter als einteilige verwendet
und bestehen aus einem Implantatkörper und einer Schulter.
Während der Implantatkörper im Kieferknochen
verankert wird, nimmt die Schulter die Zahnkrone auf. Als Implantathals
oder Interface bezeichnet man bei diesen Implantaten den
Übergang zwischen Implantatkörper und Krone.
Die ausgezeichnete Erfolgsrate
von 90-98% bei Implantatbehandlungen
erklärt sich zum großen Teil aus dem Umstand, dass
in den
gesunden Knochen ein steriles Titanimplantat eingebracht wird. Diese
sauberen Wundverhältnisse garantieren eine schnelle und
problemlose Einheilung.
Zudem ist die Zahnimplantaten aus reinem Titan eine
Abstoßungsreaktion durch den Körper oder eine
allergische
Reaktion nicht bekannt. Titan besitzt für den Menschen
besonders
günstige Eigenschaften, es ist biokompatibel und
gewebefreundlich,
das heißt, es wird vom Knochen und den ihn umgebenden Geweben
hervorragend angenommen.





